Symptome des Basalzellkarzinoms

Zuletzt aktualisiert: 16.09.2022 | Autor: Carola Berking

Entstehung

Ein Basalzellkarzinom (Basaliom, Basalzellkrebs) entsteht aus Stammzellen in der Haut im Bereich von Haarfollikeln und der Oberhaut (Epidermis). Diese Stammzellen sind die Vorläuferzellen von Keratinozyten (hornbildende Zellen). Keratinozyten sind mit 90% der häufigste Zelltyp in der Oberhaut.

Aufbau und Funktion der Haut

Die Haut ist unser größtes Organ und hat viele lebenswichtige Funktionen.

Aufbau und Funktion der Haut

Typische Symptome und Erscheinungsformen

Symptome für ein Basalzellkarzinom sind zu Beginn der Erkrankung weißlich oder rötlich glänzende, durchscheinende oder der Farbe der Haut entsprechende Knötchen. Hierbei handelt es sich um den Subtyp eines nodulären (soliden) Basalzellkarzinoms. Häufig sieht man auf den Knötchen kleine erweiterte Äderchen (Teleangiektasien). Im Anfangsstadium kann die Hautoberfläche porzellanartig erscheinen. Häufig wird eine Ähnlichkeit zu blassen Narben wahrgenommen. In diesen Fällen ist das Basalzellkarzinom nur schwer zu erkennen, vor allem wenn es im Hautniveau oder gleich in die Tiefe wächst (sklerodermieformes Basalzellkarzinom).

Im weiteren Verlauf zieht sich die Mitte ein und es entsteht eine Mulde mit wallartigem Rand. Es kann eine kleine Wunde (Erosion) entstehen. Sie beginnt zu nässen oder zu bluten und eine Kruste bildet sich. Das im weiteren Verlauf entstehende Geschwür (Ulkus) deutet darauf hin, dass der Tumor wächst. Typischerweise heilt die Wunde auch nach vielen Wochen nicht ab oder blutet immer wieder nach.

Abweichende Erscheinungsformen

Eine andere Form des Basalzellkarzinoms (superfizielles Basalzellkarzinom, multizentrisch-oberflächliches Basalzellkarzinom) tritt als umschriebene, gerötete und schuppige Hautveränderung in Erscheinung.

In einigen Fällen können die Stellen auch bräunlich oder schwarz-bläulich (pigmentiertes Basalzellkarzinom) sein.

Das Basalzellkarzinom kann mit dem Plattenepithelkarzinom verwechselt werden.

Vorsicht auf „Sonnenterrassen“

Das Basalzellkarzinom wächst langsam über Jahre bis Jahrzehnte an und bildet sich vor allem auf „Sonnenterrassen“ aus - das sind besonders sonnenexponierte und -empfindliche Hautareale.

Hierzu zählen im Gesicht vor allem die Nase und Wangen. Aber auch Ohrmuschel, Nacken, Rumpf, Beine und selten sogar Fußsohlen, Handflächen, Brust, Achselhöhle und Genitalbereich können betroffen sein.

Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich von einem Dermatologen (Hautarzt) beraten.

Das Basalzellkarzinom, auch Basaliom oder Basalzellkrebs, kann unterschiedlich aussehen und ist manchmal schwer zu entdecken.
Typische Symptome sind zu Beginn der Erkrankung glänzende, durchscheinende oder der Farbe der Haut entsprechende Knötchen.
REFERENZEN

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